Schauplätze · 6 min Lektüre

Wörthersee am Morgen

Ein Steg, ein Licht, ein Schweigen – wie ein Ort zur Sprache wird, bevor die erste Zeile fällt.

Es gibt einen Moment, kurz vor der Dämmerung, in dem der Wörthersee nichts spiegelt. Kein Licht, keinen Berg, nicht einmal den eigenen Himmel. Das Wasser ist dann keine Fläche mehr, sondern ein Versprechen: dass gleich etwas geschehen wird, das man notieren muss, bevor der Tag es wegträgt.

An diesen Morgen entsteht nicht die Handlung, sondern der Ton. Bevor der erste Kommissar ins Bild tritt, bevor die erste Leiche gefunden wird, muss der See gestimmt sein wie ein Instrument. Alles Weitere ist Klang darüber.

Wer die SoKo-Reihe kennt, kennt diesen See als Zeugen. Er hört zu, er verrät nichts, und doch geben ihm die Figuren immer wieder etwas mit – ein Geheimnis, eine Reue, einen Satz, den sie sich selbst nicht laut zu sagen trauen.

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Schauplätze·5 min Lektüre

In den Gassen von Heidelberg

Zwischen Universität und Alter Brücke verläuft ein zweites Heidelberg – halb Manuskript, halb Erinnerung.

SoKo Heidelberg
Schauplätze·6 min Lektüre

Licht über Rhodos

Warum diese Insel keine Kulisse ist, sondern eine Mitspielerin – mit eigenen Absichten.

SoKo Rhodos
Schreibleben·4 min Lektüre

Am Schreibtisch um vier

Warum die besten Sätze fast immer vor Sonnenaufgang geschrieben werden – und was das mit Chirurgie zu tun hat.